Bertrand Stern

Freischaffender Philosoph

„Freischaffender Philosoph“

Mit dieser Bezeichnung möchte ich zweierlei zum Ausdruck bringen: die Freiheit meiner – an keine Institution gebundenen – philosophischen Aktivität; und das „Freischaffende“ als Selbstverpflichtung zu einer kritischen und „Freiheit schaffenden“ Reflektion.

50 Jahre Zivilisationskritik

Daraus leite ich die Schwerpunkte meiner zivilisationskritischen Tätigkeit ab, denen ich mich in verschiedenen Veröffentlichungen, vor allem aber in der unmittelbaren Begegnung mit Interessentinnen und Interessenten im In- und Ausland widme. Bei der Beschäftigung mit insbesondere Aspekten der Arbeit oder von Zeit und Mobilität, mit Fragen von Bildung und Schulkritik, mit Belangen des Friedens und der Ökologie, mit kinderrechtlichen und pädagogikkritischen Positionen: im Mittelpunkt stehen Ansätze einer (Selbst)Befreiung des Menschen von zivilisatorischen Ideologien und Institutionen.

Würde des Subjekts

Bei all meinem Tun glaube ich an die Würde des Subjekts: Menschen sind also keine Objekte, die man nach Belieben formen kann; sie sind als Subjekte fähig, selbstbestimmt mit ihrem Dasein umzugehen.

Weiteres Wirken
Ich gründete die gemeinnützige „Stiftung Bertrand Stern – frei sich bilden“, initiierte den Spielfilm „CaRabA #LebenohneSchule“ – der erste Spielfilm zu einer Welt ohne Schule und gemeinsam mit meiner Frau Sarah gründete ich das „Institut Sarah&Bertrand Stern“.
 
www.bertrandstern.de
www.caraba.de
www.institut-stern-siegburg.de
Eine besondere Buchempfehlung von Bertrand Stern:

“Perspektiven für den Wandel – Wege menschlicher Entwicklung zu Freiheit und sozialer Verantwortung” 

Erscheinungstermin: 20.11.2023

Herausgegeben von Annemarie Jost und Thomas Brunner

Nach den gesellschaftlichen Verwüstungen der letzten Jahre wächst die Sehnsucht nach einem echten Aufbruch und Wandel – aber wo und wie lässt sich mit der gesellschaftlichen und individuellen Erneuerung beginnen? Wie stellen sich denkende und fühlende Einzelpersonen auf und wie finden wir zusammen, um gemeinsam Initiativen zu entwickeln und engagiert dabei zu bleiben? Worauf können wir in gemeinschaftlicher Verbundenheit zurückgreifen, ohne in rückwärtsgewandte Klischees zu verfallen?

27 Autorinnen und Autoren beschreiben ihre Sichtweisen möglicher Erneuerungen in sehr unterschiedlichen Bereichen: Es geht um praktische Initiativen, um die eigene Selbstreflexion, um ausgewählte gesellschaftliche Bereiche wie Bildungswesen, Kulturbetrieb und Gesundheitsbereich, um Landwirtschaft, um Wege zu einer wirklichen Demokratisierung der Gesellschaft und um neue Perspektiven für eine bedarfsorientierte Wirtschaft und eine Justiz im Geiste der Gewaltenteilung und – last not least – um das Denken selbst und die Reflexion des eigenen geistigen Standortes in gesellschaftlichen Zusammenhängen. Denn wirkliche soziale Bewegungen entstehen wohl nur dann, wenn wir den Menschen als geistiges Wesen begreifen und aktiv und gewaltfrei in Beziehung zueinander treten.

Bertrand Stern
https://www.edition-immanente.de/produkt/p/perspektiven-für-den-wandel